Bindegewebsmassage

Das Bindegewebe macht am Menschen ca. 16% des Körpergewichtes aus.  Es enthält ca. 23% des Gesamtkörperwassers. Es bildet die Unterlage der Haut, die Hülle der Muskulatur, die Sehnen und Bänder, die Gefäßwände, die Nervenscheiden und das Gerüst der inneren Organe. Es hält alle Teile des Körpers miteinander in Verbindung.


Die Bindegewebsmassage gehört zu der Gruppe der Reflexzonenmassage. Ihr Ziel ist es ein Spannungsausgleich im Unterhautbindegewebe zu bewirken. Diese Behandlung erzielt dabei nicht nur an der direkt bearbeiteten Stelle eine stärkere Durchblutung, sondern wirkt sich auch auf entfernt liegende Organen aus. Sie bewirkt eine Lockerung von Verspannungen und Verhärtungen und verbessert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung von Gewebe und Organen.


Über die Reflexzonen des Bindegewebes lassen sich Organe und ihre Funktion positiv beeinflussen. Narben können Störfelder bilden, sie werden dadurch oft überempfindlich, taub oder schmerzhaft. Diese können mit der Bindegewebsmassage entstört werden.

Indikation

  • Durchblutungsstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Für Verbesserung der Organfunktion
  • Menstruationsstörung
  • Arthrosen
  • Muskelüberlastungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Zur körperlichen Leistungssteigerung
  • Dysregulation des vegetativen Nervensystems
  • Nachbehandlung nach Traumen